toggle me

Wissenswertes

ernaehrung-abnehmen.ch - Richtig abnehmen leicht gemacht-abnehmen.ch

Was verstehen wir unter Hunger?

Hunger ist ein physiologisches Phänomen und eine unangenehme körperliche Empfindung, die uns veranlasst, Nahrung aufzunehmen. Die biologische Funktion dieses Reizes besteht darin, die ausreichende Versorgung des Organismus mit Nährstoffen und insbesondere mit Energie sicherzustellen. Ausgelöst wird das Hungergefühl durch das Glucose Niveau.

Ein wesentlicher Auslöser von Hunger ist, nach neustem Forschungsstand, wie bereits erwähnt, das Glucose Niveau im Blut; dieser Wert wird von Glucose Rezeptoren im lateralen Hypothalamus gemessen, und ans das Hungerzentrum gemeldet.

Entscheidender für die Entstehung von Sättigungsgefühlen sind jedoch die Botschaften der Chemorezeptoren in Darm und Leber, die den Nährstoffgehalt der aufgenommenen Nahrung ermitteln. Ein zu geringer Nährstoffanteil einer Mahlzeit löst erneute Hungergefühle aus, sobald im Hypothalamus dieses Defizit registriert wurde.

Heisshunger unterscheidet sich von normalen Hungergefühlen durch einen plötzlich einsetzenden extremen Drang nach sofortiger Nahrungsaufnahme, wobei mitunter körperliche Symptome wie Zittern und Schweissausbrüche hinzukommen.

Häufig ist es ein sehr starkes Verlangen nach Süssem oder nach bestimmten Nahrungsmitteln, das eher mit Appetit gleichzusetzen ist als mit Hunger.

3 Formen von Heisshunger:

- Körperlich bedingt
- Psychisch bedingt
- Mischform

Körperlich bedingter Heisshunger signalisiert in den meisten Fällen eine akute Unterzuckerung des Körpers, also starker Abfall des Zuckerspiegels, der nicht nur bei Diabetes mellitus auftreten kann.

Psychisch bedingter Heisshunger wird nicht durch einen körperlichen Bedarf, sondern häufig durch Stress und negative Emotionen ausgelöst, wobei die Essgelüste zu einer Gewohnheit werden.

Viele Heisshungeranfälle stellen eine Mischform dar.

Nach Diäten kann es zu Heisshungeranfällen kommen, da der Körper so den Kalorienverlust wieder ausgleichen will. Es gibt auch hormonell bedingte Heisshungeranfälle in der Schwangerschaft und bei einigen Frauen in einer bestimmten Phase des monatlichen Menstruationszyklus.

Regelmässige Essanfälle gelten als Essstörung und kommen sowohl bei Adipositas-Patienten als auch bei Bulimie und Binge Eating (periodische Heisshungeranfälle- Fressanfälle) vor. In diesen Fällen geht die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme während eines Anfalls völlig verloren.

Hungerstoffwechsel

Beim Abnehmen wird meistens darauf gehofft, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel abzunehmen. Dass es dadurch mit dem Jojo-Effekt geben kann, haben viele Abnehmwillige schon gehört.

Doch der Hungerstoffwechsel, der bei schnellem Abnehmen einsetzt, ist weitgehend unbekannt.

Was ist der Hungerstoffwechsel

Der Hungerstoffwechsel ist ein Notprogramm des Körpers, um in schlechten Zeiten möglichst lange durchzuhalten. Mit diesem Notprogramm gelang es den Menschen über Jahrmillionen hinweg, auch schlimme Hungersnöte zu überstehen ohne zu sterben.

Die Zeitdauer des Nahrungsüberflusses ist jedoch noch viel zu kurz gewesen, als dass sich der menschliche Körper darauf eingestellt hätte, mit dauerhaft üppigem Essen klar zu kommen. Stattdessen wirken immer noch die Mechanismen der Hungerzeiten.

Gesundheitsschäden durch Hungerstoffwechsel:

- Müdigkeit
- Schwäche
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Gicht
- Gallensteine und Gallenkoliken
- Herzschäden durch Herzmuskelschwund
- Osteoporose
- Trockene Haut
- Stumpfe Haare- Haarausfall
- Entzündete Schleimhäute
- Menstruationsbeschwerden
- Vitaminmangel-Folgen
- Muskelschwund

Aus der Sicht einen abnehmwilligen Menschen ist das natürlich eine Katastrophe. Je extreme Sie verzichten, um abzunehmen, desto schwerer und aussichtloser wird das Abnehmen. Im Laufe der Jahre werden Sie immer dicker.
Im Prinzip geht es darum, dem Körper klar zu machen, dass keine Hungersnot herrscht und dass er daher den Stoffwechsel reaktivieren darf.
Die betroffenen Menschen haben nur dann eine Chance für eine dauerhaft verbesserte Figur, wenn sie den Teufelskreis des Hungerstoffwechsels überwinden.
Bei der ParaMediForm essen Sie ausreichend und aktivieren Ihren Stoffwechsel so, dass Sie schlank werden ohne zu hungern. Sie lernen wie man Gewicht reduziert und weiterhin halten kann.


Unser Motto: Schlank werden – Schlank sein – Schlank bleiben

Wagen Sie den ersten Schritt- Sie sind es sich wert!

Stress

Stress belastet den menschlichen Organismus. In Stresssituationen bildet der Körper in hohem Masse Stresshormone, um sich erhöhten Leistungsanforderungen anzupassen.

Unter Einwirkung der Stresshormone strömen vermehrt wichtige Nährstoffe aus der Zelle. Über die Niere werden diese schnell ausgeschieden und gehen so dem Körper verloren. Chronische Stresssituationen führen deshalb auf Dauer zu einem Nährstoffmangel. Wir werden wesentlich stressempfindlicher. Ein Teufelskreis, der z.B. nur durch eine gute Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen unterbrochen werden kann.

Achten Sie, dass Sie genügend:

  • Vitamin B6 (vermindert die Ansammlung von Wasser, besonders, wenn es in Verbindung mit Magnesium genommen wird).
  • Vitamin E
  • Zink, Chrom, Mangan (reguliert den Zuckerstoffwechsel)
  • Kalzium (Suppelemente können nervöse Spannungen abbauen)

Ausserdem achten Sie, dass Sie:

  • Viel trinken
  • Das Frühstück ist von wesentlicher Bedeutung. Essen Sie genügend Protein und Kohlenhydrate am Morgen
  • Keine Mahlzeit auslassen (regelmässig etwas kleines zwischendurch essen, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt
  • Achten Sie darauf, dass die Hauptmahlzeiten nicht allzu üppig und fetthaltig ausfällt
  • Meiden Sie Alkohol und Koffein
  • Gönnen Sie sich Entspannung am Abend, wie z.B. Entspannungsbad, Lesen, Meditation, Spazieren an der frischen Luft etc.

97% des Serotonins werden im Darm produziert und nur 1% der "Glücksdroge" ensteht im Gehirn.

Mit folgenden Lebensmitteln lässt sich die Stimmung heben:

Serotonin ist bekanntlich ein Glückshormon, welches auch in der Schokolade enthalten ist. Serotonin ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Hormonsystems. Hormone werden auch als Botenstoff oder als Neurotransmitter bezeichnet, weil sie bestimmte Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle übermitteln. Serotonin beeinflusst Appetit und Schlaf, steuert den Sexualtrieb, die Körpertemperatur und hat Auswirkungen auf die Gemütslage. Ausreichend Serotonin im Körper macht ruhig und ausgeglichen, extremer Serotoninmangel dagegen führt zu emotionaler Überempfindlichkeit oder sogar zu aggressivem Verhalten. Dauerhafte Mangelerscheinungen können zahlreiche psychische Erkrankungen verursachen:

Depressionen, Angst-, Belastung-, Schlaf- oder Essstörungen. Auch die schmerzvollen Migräne-Attacken sind auf ein Serotoninmangel zurückzuführen.

In einigen Lebensmitteln ist viel Serotonin enthalten, in anderen steckt viel die Aminosäure /Tryptophan, die der Körper in den Glücksstoff Serotonin umwandelt. Diese Vorgang darf nicht zu schnell ablaufen, denn je langsamer Serotonin aufgebaut wird, desto länger kann es wirken.

Lebensmittel mit viel Serotonin/Tryptophan

Ananas, Avocado, Banane, Dattel, Feige, Papaya

Nüslisalat, Karotte, Kopfsalat, Lauch, Petersilie, Randen, Spinat, Tomate, Zwiebel

Poulet, Kalbfleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch, Putenbrust

Barsch, Catfisch, Forelle, Garnelen, Hering, Kabeljau, Karpfen, Lachs, Languste, Makrele,Miesmuscheln, Sardine, Schellfisch, Scholle, Seelachs, Seezunge, Thunfisch

Buttermilch, Eier, Frischkäse, Joghurt, Magerquark, Milch

Haferflocken, Naturreis, Roggenvollkornbrot, Weizenvollkornbrot, Zwieback

Cashewkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse, Walnüsse