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Wie die Eltern, so das Kind?

Wie die Eltern, so das Kind?

Auch in Bezug auf die Ernährung sollten sich die Eltern ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Sieht der Junior etwa, dass sein Vater kaum Gemüse isst, ist es gut möglich, dass er es ihm gleichtut. Bei Esslaunen der Kinder nicht verzweifeln „Es gibt keine Richtlinie, wann ein Kind wie viel essen sollte. Schwankungen sind durchaus zulässig.“

Sieben Tricks, damit sich Kinder bei Tisch wohl fühlen

Integrieren Sie den Nachwuchs beim Kochen. Es dauert so zwar länger, doch das Interesse der Kleinen für die Esswaren wird dabei geweckt.

Lassen Sie ihrem Kind die Wahl zwischen verschiedenen Gemüsesorten.

Isst das Kind währen einer Phase kein Gemüse, kann man ihm stattdessen Früchte oder einen Fruchtsaft anbieten. Oft bevorzugen Kinder rohes Gemüse gegenüber gekochtem.

Gemüse lässt sich auch mal gut „verstecken“- etwa in einer Gratin.

Kinder lieben es mit der Hand zu essen. Karotten, Bananen oder Gurken eignen sich dafür.

Das Kind sollte weitgehend selbst entscheiden, wie viel es isst. Der Teller sollte also nicht von vornherein randvoll gefüllt werden.

Absolute Verbote (wie Hamburger oder Pommes Frites) sind wenig sinnvoll. Es kommt dabei einfach immer auf die Menge und Häufigkeit an.

Speisen

Welche Speisen ein Kind später einmal mag und welche es ablehnen wird, hängt nicht so sehr von den Speisen selbst ab, sondern vielmehr von dem Drum-und-Dran, das mit dem Essen einhergeht. Also bei einem Säugling entscheidet vor allem die mütterliche Wärme und Fürsorge, die das Kind beim Füttern erlebt, welche Nahrungsmittel gern und welche ungern gegessen werden. Bei kleinen Kindern zwischen ein und vier Jahren sind es Rituale und Essenszeremonien, die ihnen Speisen begehrenswert erscheinen lassen und spätere Speisenvorlieben oder Abneigungen prägen. Phantasie ist wichtiger als die beste Erklärung.

Interessant ist auch, dass eine Speise, die mit Tabus belegt ist oder die es in der Kinderzeit nur in geringem Masse zu essen gibt, besonders begehrenswert erscheint, sobald die Kinder Taschengeld erhalten.
Auch das Wohlbefinden ist massgeblich an Erfolgen des Kindes in der Schule beteiligt.